Fürth liegt unmittelbar an der Stadtgrenze zu Nürnberg und ist mit rund 132.000 Einwohnern auf nur 63 Quadratkilometern eine der am dichtesten besiedelten Großstädte Bayerns. Die Stadt am Zusammenfluss von Pegnitz, Rednitz und Regnitz wurde zum „Fränkischen Jerusalem" – die jüdische Gemeinde besaß zeitweise die bedeutendste Talmudschule Süddeutschlands. Das Jüdische Museum Franken dokumentiert diese Geschichte in einem der besterhaltenen jüdischen Wohnhäuser mit Mikwe und Laubhütte. Am 7. Dezember 1835 fuhr hier die erste deutsche Eisenbahn, der „Adler". Dieser Pioniergeist setzte sich fort: 1843 brannte in Fürth die erste elektrische Straßenbeleuchtung Bayerns. Über 2.000 Baudenkmäler aus der Gründerzeit bilden eines der besterhaltenen Ensembles Deutschlands. Das Rathaus mit seinem dem Palazzo Vecchio nachempfundenen Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Ludwig Erhard, Vater der sozialen Marktwirtschaft, wurde 1897 hier geboren. Das Ludwig-Erhard-Zentrum in seinem Geburtshaus dokumentiert die Geschichte der sozialen Marktwirtschaft. Auch Henry Kissinger verbrachte seine Kindheit in Fürth. Wirtschaftlich profitiert die Stadt von ihrer zentralen Lage in der Metropolregion Nürnberg mit U-Bahn-Anbindung. Unternehmen wie die Uvex-Gruppe und die Norma Group sind international erfolgreich.
Aktuelle Unterscheidungszeichen
Herleitung: FÜrth
Lage
Zulassungsstelle
Kfz-Zulassungsstelle Fürth
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