Cottbus (Stadt)

Brandenburg

Cottbus ist mit rund 95.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und das Zentrum der Niederlausitz. Die kreisfreie Stadt erstreckt sich auf etwa 166 Quadratkilometern am Oberlauf der Spree. Cottbus trägt seit 2005 den sorbisch-wendischen Namenszusatz Chóśebuz und ist Ausdruck der zweisprachigen Tradition, in der slawische Traditionen seit über tausend Jahren lebendig sind. Der Branitzer Park, ein Meisterwerk des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, zählt zu den bedeutendsten Gartenkunstwerken Europas. Die einzigartigen Erdpyramiden in den Parkteichen sind weltweit ohne Vergleich; die Seepyramide dient als letzte Ruhestätte des Fürsten und seiner Frau. Das Wendische Museum dokumentiert die Geschichte der sorbischen Minderheit mit traditionellen Trachten und Ostereiern in Wachsbatiketechnik. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg spielt eine zentrale Rolle beim Strukturwandel von der Braunkohle hin zu erneuerbaren Energien. Das sorbisch-wendische Erbe ist allgegenwärtig: Das Sorbische Nationalensemble hat hier seinen Sitz, und Traditionen wie das Zapust und das Osterreiten ziehen jährlich Besucher an. Das Jugendstiltheater von 1908 ist einer der schönsten Theaterbauten Deutschlands. Der Cottbuser Ostsee, der aus einem gefluteten Tagebau entsteht, wird einer der größten künstlichen Seen Deutschlands.

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Herleitung: CottBus

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Cottbus

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03044 Cottbus
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