Der Landkreis Eichsfeld ist eine der wenigen überwiegend katholisch geprägten Regionen Ostdeutschlands – rund 64 Prozent bekennen sich zum katholischen Glauben, eine Folge der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz bis zur Säkularisation 1803. Diese konfessionelle Sonderstellung hat dem Eichsfeld eine unverwechselbare Identität verliehen, die sich selbst während der DDR-Zeit behauptete. Mit rund 104.000 Einwohnern auf gut 1.000 Quadratkilometern liegt der Landkreis im Nordwesten Thüringens in einer hügeligen Mittelgebirgslandschaft zwischen Harz und Werra. Die Burg Hanstein bei Bornhagen gilt als eine der größten und schönsten Burgruinen Mitteldeutschlands mit weitem Blick bis nach Hessen. Das Kloster Reifenstein ist eines der besterhaltenen Zisterzienserklöster Thüringens. Die deutsch-deutsche Teilung zerschnitt die historisch zusammengehörende Region; der ehemalige Grenzstreifen entwickelte sich zum „Grünen Band", einem Biotopverbund von nationalem Rang. Wirtschaftlich liegt die Arbeitslosenquote deutlich unter dem thüringischen Durchschnitt. Eichsfelder Fleisch- und Wurstwaren, darunter der typische Feldgieker, genießen einen hervorragenden Ruf. Der Kreissitz Heiligenstadt war Wirkungsstätte Theodor Storms.
Aktuelle Unterscheidungszeichen
Herleitung: EIChsfeld
Herleitung: HeilIGenstadt
Herleitung: WerDAu
Lage
Zulassungsstelle
Kfz-Zulassungsstelle Heilbad Heiligenstadt
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