Jena (Stadt)

Thüringen

Jena ist als „Lichtstadt" weltbekannt, seit Carl Zeiss hier 1846 seine optische Werkstatt gründete und zusammen mit dem Glastechniker Otto Schott und dem Physiker Ernst Abbe die moderne optische Industrie begründete. Mit rund 110.000 Einwohnern auf etwa 115 Quadratkilometern ist Jena nach Erfurt Thüringens zweitgrößte Stadt. Die steilen Muschelkalkhänge rahmen das Saaletal ein und verleihen der Stadt einen fast südländischen Charakter; an den Hängen gedeihen seltene Orchideen. Die Friedrich-Schiller-Universität, 1558 gegründet und einzige Volluniversität Thüringens, prägt mit rund 18.000 Studierenden das jugendliche Flair der Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert erlebte Jena eine kulturelle Blütezeit mit Schiller, Goethe und den Frühromantikern um die Brüder Schlegel. Die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt 1806 ging als Wendepunkt der europäischen Geschichte ein. Nach der Wiedervereinigung gelang dank der Carl-Zeiss-Stiftung von Ernst Abbe ein rascher Strukturwandel; heute zählt Jena zu den innovativsten Standorten Ostdeutschlands. Das Zeiss-Planetarium, 1926 eröffnet, gehört zu den ältesten der Welt. Der JenTower ist mit 144 Metern das höchste Bürogebäude Ostdeutschlands. Im Leutratal blühen bis zu 30 Orchideenarten.

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