Der Kreis Düren liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen der Kölner Bucht und der Nordeifel und zählt auf rund 941 Quadratkilometern etwa 279.000 Einwohner. Die Rur, der längste Nebenfluss der Maas, durchzieht den Kreis von Süden nach Norden und verbindet unterschiedliche Landschaftsräume: Im Süden der Nationalpark Eifel mit seinen bewaldeten Höhenzügen, im Norden die Jülicher Börde, eine der fruchtbarsten Ackerbauregionen Deutschlands. Die Kreisstadt Düren wurde am 16. November 1944 zu über 99 Prozent zerstört und gehört damit zu den am stärksten zerstörten Städten Deutschlands. Das Forschungszentrum Jülich, eines der größten interdisziplinären Forschungszentren Europas, ist mit rund 7.000 Beschäftigten der bedeutendste Arbeitgeber der Region und forscht in den Bereichen Energie und Neurowissenschaften. Die Papierindustrie hat im Kreis Düren eine über 400-jährige Tradition, dokumentiert im Leopold-Hoesch-Museum und im Papiermuseum Düren. Der Nationalpark Eifel wurde 2004 als erster Nationalpark Nordrhein-Westfalens gegründet und schützt auf 110 Quadratkilometern über 7.100 Tier- und Pflanzenarten. Die Rurtalsperre bei Heimbach bietet Segeln, Surfen und Wandern. Die Stadt Jülich besitzt mit der Zitadelle eine der besterhaltenen Renaissancefestungen nördlich der Alpen. Der Brückenkopfpark, eine ehemalige napoleonische Verteidigungsanlage, wurde zum weitläufigen Freizeitpark umgestaltet.
Aktuelle Unterscheidungszeichen
Herleitung: DüreN
Herleitung: JÜLich
Herleitung: MONschau
Herleitung: SchLEiden
Lage
Zulassungsstelle
Straßenverkehrsamt Kreis Düren
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